Was macht eine Ziehung vor Publikum glaubwürdig?
Dass die Zuschauer die Liste vorher sehen und hinterher wiedererkennen. Ein Gewinner aus einer Tabelle, die niemand gesehen hat, ist eine Behauptung; ein Gewinner, der vor den Leuten gezogen wird, deren Namen auf dem Rad stehen, ist ein Ereignis.
Jede Drehung erzeugt eine achtstellige Kennung und schreibt sie mit dem Namen und der Uhrzeit ins Protokoll. Lies sie vor, wenn du den Gewinner ansagst — sie ist kurz genug zum Aussprechen — und das Protokoll steht später noch da, falls jemand fragt, welche Ziehung das war.
Wie behandle ich mehrere Lose pro Person?
Gib dem Eintrag eine Gewichtung. Wer drei Lose hat, bekommt die Gewichtung drei, sein Segment wird dreimal so breit, und der Prozentwert daneben ist genau seine Chance. In der Rechnung versteckt sich nichts.
Denselben Namen dreimal einzufügen geht auch und ist für ein Publikum manchmal klarer: Das Rad fasst die Doppelten zu einem Segment zusammen und sagt, dass es das getan hat, der Rand bleibt also lesbar und die Chancen stimmen.
Wie ziehe ich den zweiten und dritten Platz?
Schalte das Ausscheiden ein und dreh noch einmal. Der erste Gewinner verlässt das Rad, der zweite Platz wird also aus allen gezogen, die noch nichts gewonnen haben — das ist bei gestaffelten Preisen üblicherweise gemeint.
Lass es aus, wo jemand zweimal gewinnen darf; manche Verlosungen laufen so, und das Rad sollte das nicht stillschweigend anders entscheiden. Der Schalter steht in den Regeln am Rad selbst.
Wofür lässt sich dieses Rad noch nutzen?
Es ist das Namensrad mit deiner Teilnehmerliste darauf. Läuft deine Verlosung über nummerierte Lose statt über Namen, zieht das Zahlenrad die Nummer, und du schaust sie nach.
Einen Preis für eine Person zu ziehen statt einer Person für einen Preis ist die andere Richtung, und das ist das Gewinnrad. Aus einer festen Liste zu ziehen, in der jeder drankommt, heißt Schüler auswählen.